Wirtschaftsphilosophie

Das, was wir für trivial halten, ist hohe Zeremonie: das Einkaufen. Wir opfern unser Geld, bekommen aber unmittelbar Kompensation: als ob wir für die Gabe (der Zahlung) um so reichlicher beschenkt werden mit dem Glück des Nutzens (den manche Ökonomen bereits als Glück pur identifizieren). Wir aber kalkulieren weniger einen Nutzen (gar noch rational), sondern lassen uns ‚beschenken’. Dafür, daß uns etwas überrascht und als ‚wunderbar’ erscheint, sind wir dem Anbieter dankbar. Und zahlen seinen Preis (ohne zu fragen, ob es das wert ist).

Einkauf als Ritual

Weiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen